Beurteilung und Bewertungskriterien

Gesucht werden vorbildliche Projekte, die dazu beitragen, die vielfältigen Funktionen des Bergwaldes zu sichern und zu verbessern. Die Projekte werden nach ihrer Originalität, Kreativität, ihrem Vorbildcharakter und der Einbindung verschiedener Gruppen (Partizipation) bewertet.

 

Schulprojekte
Beurteilt wird die Originalität, die Intensität und die Dauer der Auseinandersetzung mit dem Thema Bergwald. Dabei ist der Bezug zum Schutzwald im Speziellen besonders bei den jüngeren Kindern nicht zwingend, wird aber als Bonuspunkt gewertet. Die Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen, die es aus persönlichen und/oder familiären Gründen im Leben nicht so leicht haben wird ebenso als Pluspunkt gewertet.
Bei der Preisverleihung müssen die prämierten Kinder anwesend sein.

Erfolgsprojekte
Hier wird primär die positive Wirkung auf den Schutzwald bewertet. Dabei wird auch die Effizienz der eingesetzten Mittel bewertet. Außerdem wird berücksichtigt wie groß die Initiative und Beteiligung von Personen am Projekt ist, wie groß die Einbindung der örtlichen Bevölkerung ist und ob es sich um Projekte mit Vorbildwirkung oder mit einem integralen Ansatz zur Problemlösung handelt.

Öffentlichkeitsarbeit - Schutzwaldpartnerschaften - Innovation
In dieser Kategorie wird die Einbeziehung möglichst breiter Bevölkerungsgruppen, integrale Ansätze, der Bezug zum Schutzwald sowie die Verwertbarkeit der Projekte in der Praxis bewertet. Mitberücksichtigt wird die Effizienz der eingesetzten Mittel.

Sonderpreis der Jury
Die Vergabe liegt im persönlichen Ermessen der Jury.

Schutzwaldpate
Dem jeweiligen ausrichtenden Land der Preisverleihung steht es frei, 3 Persönlichkeiten vorzuschlagen, die sich um den Schutzwald verdient gemacht haben und für diese Auszeichnung in Frage kommen. Die Präsidenten und Geschäftsführer der ARGE-Vereine wählen gemeinsam eine Person unter den 3 Nominierten aus.