Ideenschmiede INTERREG

Das länderübergreifende Interreg IV-A Projekt: Schutzwaldplattformen und -foren in Tirol und Bayern war die  Ideenschmiede der heutigen Bergwald-ManagerIn Fortbildung.

Ausgangssituation 2009:

Das Berg- und Schutzwaldmanagement steht vor neuen Herausforderungen. Die Auswirkungen des Klimawandels sowie die immer intensivere Nutzung der Alpen als Siedlungs- und Freizeitraum führen zu höheren Anforderungen an die Schutzleistungen der Bergwälder. Gleichzeitig verändert sich die Waldbesitzerstruktur, und auch die Rolle des Staates im Naturgefahrenmanagement wandelt sich. Das länderübergreifende INTERREG IV-A Projekt  "Schutzwaldplattformen und- foren in Tirol und Bayern" unterstützt die Beteiligten, die gemeinsame Verantwortung für den Bergwald zu entwickeln und das Bewusstsein für den örtlichen Schutzwald zu steigern.

Ziel:

Der Fokus des INTERREG-Projekts liegt überwiegend auf der langfristigen Verbesserung der Kommunikation zwischen den örtlichen Nutzern des Bergwaldes. In der Anfangsphase wird die Etablierung und Weiterentwicklung von lokalen Schutzwaldplattformen in Tirol, sowie Bergwaldforen in Bayern gefördert. Die Foren dienen zur  Information  aller relevanten Akteure (staatliche Verwaltungen, Gemeindeverwaltung, Waldbesitzer, Tourismus, gesellschaftliche Gruppen wie Jagdverbände, Alpenvereine usw.) und zur Abstimmung  und zum Austausch über schutzrelevante Planungen und Maßnahmen im Bergwald. Damit die Diskussionsgremien ("Runden Tische") der Foren erfolgreich arbeiten können, braucht es ModeratorenInnen, die mit den komplexen Aufgaben der Leitung dieser Gruppen umgehen können.  Im Rahmen des Projekts wird eine Schulung für ProzessbegleiterInnen erarbeitet. Sie soll den Verantwortlichen in der Praxis die nötigen Fähigkeiten vermitteln, um die jeweilige Moderatorenrolle auszufüllen und gegebenenfalls zu optimieren.

Laufzeit: 01.01.2009 bis 31.05.2013

Projektpartner: Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit der Forstverwaltung Tirol, dem Sachgebiet Schutzwald und Naturgefahren der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft und vom Lehrstuhl für Wald- und Umweltpolitik als Leadpartner durchgeführt.